Wie teuer werden wir in Zukunft wohnen?

Zunächst sind zwei Faktoren entscheidend: Erstens die Geldmenge und zweitens die Geldumlaufgeschwindigkeit.

Derzeit gibt es eine hohe Geldmenge durch die Geldschwemme der Notenbanken und Konjunkturpakete, die Geldumlaufgeschwindigkeit ist bei geschlossener Wirtschaft nicht auf Normalniveau. Dadurch hält sich die Inflation in Grenzen. Mit dem Öffnen der Wirtschaft wird die Geldumlaufgeschwindigkeit wieder höher.

Höhere Sparquote

Die Sparquote der privaten Haushalte ist gerade in der Pandemiezeit stark angestiegen. Dieses Geld wird bei offener Wirtschaft zum Teil wieder ausgegeben, was zu einer gesteigerten Nachfrage führt.

Teure Rohstoffe

Ein weiterer Grund für mögliche Teuerungen ist die Verknappung der Rohstoffe, wie Kupfer, Öl, Stahl oder Aluminium, was eine Erhöhung der Erzeugerpreise mit sich bringt. Lieferengpässe sind derzeit auch im Elektronik- und Chipbereich zu beobachten. Diese Faktoren sind bereits in steigenden Produzentenpreisindizes zu beobachten.

Ob es zu Teuerungen kommen wird, hängt auch von volkswirtschaftlichen Gegebenheiten ab. Wenn die Rohstoffpreise weiter steigen, kann es zu Erhöhungen bei Energie- und Produktpreisen kommen. Zudem kann die erhöhte Nachfrage bei Baustoffen höhere Kosten beim Hausbau und beim Sanieren nach sich ziehen.

Unklar ist, ob diese Effekte nur kurzfristig auftreten – die Notenbanken gehen derzeit davon aus – oder ob dies längerfristige Auswirkungen auf die Inflation hat.

Gefühlte versus tatsächliche Inflation

Ein wichtiger Punkt ist, dass Inflation gefühlt höher erscheint als die ausgewiesene, tatsächliche Inflation. Grund ist in erster Linie, dass der Verbraucherpreisindex, welcher zur Berechnung der Preissteigerung herangezogen wird, sehr subjektiv wahrgenommen wird. Die Verteuerung der Waren des täglichen Bedarfs nehmen wir deutlich wahr, da diese häufig gekauft werden. Im Gegensatz dazu werden Preissteigerungen bei langlebigen Konsumgütern, wie Autos, Computer oder Fernseher, weniger wahrgenommen, da sie seltener gekauft werden. Das heißt, dass die gefühlte Inflation von der tatsächlichen abweicht.

Man sollte also nicht die subjektive Wahrnehmung zur Beurteilung der Inflationssituation heranziehen, sondern die objektive Messung. Nur weil es gefühlt hohe Preissteigerungen gibt, heißt das nicht, dass die Inflation tatsächlich hoch ist und umgekehrt.

Wohnen als Schutz gegen Inflation

Für den Sparer natürlich unerfreulich ist eine erhöhte Inflation, da dadurch die reale Kaufkraft des Ersparten sinkt. Doch es gibt Möglichkeiten, sich gegen den Kaufkraftverlust abzusichern. Vorsorge gegen Inflation kann die Investition in beständige Sachwerte, wie Immobilien sein. Ein altbewährtes und krisensicheres Mittel zur Wahrung des Wertbestandes ist Gold und andere Edelmetalle.

Auch Aktien profitieren in der Regel von einer moderaten Inflation. Hier ist es wichtig, auf Qualitätsaktien zu setzen. Diese zeichnen sich durch eine starke Marktposition, ein ausgezeichnetes Management und nachhaltige Innovationen aus. Als Ergebnis liefern sie langfristig steigende Umsätze, Gewinne und Cash Flows.

Über die Partner Bank:

Die Partner Bank ist eine Vorsorgebank. Sie ist darauf spezialisiert, in Partnerschaft mit Vermögensberatern und Finanzdienstleistern, Menschen bei ihrer Finanzplanung und beim Aufbau ihrer Vorsorge mit Qualitätsaktien, Elitefonds, Festgeld und Gold zu beraten und zu begleiten. Die Partner Bank setzt dabei auf Hybridberatung, d.h. die Verbindung von persönlicher Beratung und unterstützenden digitalisierten Prozessen.

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